I. ZWISCHENBILANZ STÄDTEBAUFÖRDERUNG

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Seit Beginn der Sanierungsmaßnahme „Stadtmitte Bassum“ im Jahre 2001 sind fast 6 Jahre vergangen. Davon ausgehend, dass der voraussichtliche Förderzeitraum 12 Jahre betragen wird, ist es nunmehr Zeit eine kleine Zwischenbilanz zu erstellen.

 Nachdem in den Jahren 2001/2002 die formalen Notwendigkeiten abgearbeitet wurden, konnten danach in relativ kurzer Zeit mehrere Maßnahmen aus dem städtebaulichen Rahmenplan umgesetzt werden. In der Hauptsache handelte es sich um Maßnahmen aus dem Verkehrskonzept des Rahmenplanes. Beispiele:

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Umgestaltung Alte Poststraße/Rathausplatz (Planung/Grunderwerb/Baukosten) – Städtebauförderungsmittel  rd. 790.000,00 EUR

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Fuß/Radweg/Knotenpunkte Bahnhofstraße (Planung/Grunderwerb/Baukosten) – Städtebauförderungsmittel rd. 195.000,00 EUR

   
   
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Kreisverkehr Syker Straße/Lange Wand (Planung/Grunderwerb/anteilg. Baukosten) – Städtebauförderungsmittel rd. 95.000,00 EUR

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Auch eine private Baumaßnahme konnte gefördert werden. Die umfangreiche Modernisierung der „Knesenburg“ ist ein Musterbeispiel für eine erfolgreiche Sanierung. Das neue Burgcafé ist eine Bereicherung der Innenstadt und hoffentlich ein Vorbild für weitere private Investitionen in diesem Bereich.          

Die Kassenlage des Projektes „Stadtmitte Bassum“ weist im Oktober 2006 folgenden Stand auf:

Städtebauförderungsmittel

- Anteil Land/Bund : 1.209.608,90 EUR

-  Anteil Stadt          :  637.188,27 EUR

-  bisherige Investitionen insgesamt: 1.846.797,17 EUR

Der durch die jährlichen Programmanmeldungen anerkannte Bruttokostenrahmen (Anteile Bund/ Land/ Stadt Bassum) beträgt zurzeit 3.714.913,00 EUR. Abzüglich der oben genannten Investitionssumme können bereits jetzt weitere rd. 1.868.116,00 EUR in Städtebauförderungsmaßnahmen investiert werden.

II. Ausblick

 

Im Jahre 2006 konnten bisher keine nennenswerten Maßnahmen durchgeführt werden, da zunächst andere städtebauliche Entwicklungen abgewartet werden mussten. An der  noch zur Verfügung stehenden Investitionssumme erkennt man jedoch, dass noch einiges mehr passieren kann und soll.  Der Kern der Stadtsanierung, die Neuordnung des zentralen Geländes zwischen Sulinger Straße, Querstraße und Kirchstraße, steht kurz vor der Durchführung. Im Rahmen dieses Großprojektes wird sich der Charakter der Innenstadt verändern und hoffentlich viele private Investitionen initiieren. Die Stadt Bassum wird die Neuordnung durch die Übernahme von Abrisskosten, die Herstellung einer großzügigen zentralen Parkplatzanlage und der Straßenerneuerung der Querstraße flankierend unterstützen. Im Zuge der Querstraßenerneuerung wurde bereits das Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes „Stadtmitte“ eingeleitet, um eine optimale Verkehrsanbindung der neuen Parkplatzanlage zu schaffen.

Der Erfolg dieser Bemühungen hängt allerdings im Wesentlichen von der Mitarbeit und Mithilfe der Eigentümer der Grundstücke im Sanierungsgebiet ab. Nur wenn eine breite und rege Anteilnahme an diesem Entwicklungsprozess stattfindet, kann die Sanierung gelingen. Die Investitionen der öffentlichen Mittel sind ein Bekenntnis zum Innenstadtstandort und sollen ein Signal für private Tätigkeiten sein.