Bauleitplanverfahren der Stadt Bassum

 

Bassumer Stadtwappen

Bassumer Stadtwappen - Bassumer Stadtwappen

An dieser Stelle halten wir umfangreiches Karten und Informationsmaterial für Sie bereit. Bitte seien Sie geduldig beim Herunterladen der Dateien. Unsere Pläne  können in Dateien mit einer Größe von bis zu 50 MByte abgelegt sein. Bitte beachten Sie auch die Informationen auf den Downloadseiten. 

>> zum nichtöffentlichen DOWNLOAD-Bereich klicken Sie bitte hier <<

>> zum   öffentlichen   DOWNLOAD-Bereich   klicken  Sie  bitte  hier <<


Die Bauleitplanung dient der Steuerung der baulichen und sonstigen Nutzung der Grundstücke innerhalb einer Gemeinde.

Bauleitpläne sind

  • der Flächennutzungsplanals vorbereitender Bauleitplan und
  • der Bebauungsplan als verbindlicher Bauleitplan.


Eine Übersicht über die rechtsverbindlichen Bebauungspläne der Stadt Bassumfinden Sie auf dem Geoweb Portal des Landkreis Diepholz (www.geoweb.diepholz.de).

Ergänzend zu den Bauleitplänen gibt es den Landschaftsplan, in dem nicht die bauliche Nutzung, sondern die Bodennutzung der Freiräume und der Naturschutz thematisiert werden.

Flächennutzungsplan:

Der Flächennutzungsplan (FNP) umfasst das gesamte Gemeindegebiet und stellt die geplante Nutzung der Gemeindeflächen in den Grundzügen dar.

Die Aussagen dieses Plans beziehen sich auf die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung für einen Zeitraum zwischen 10 und 15 Jahren und kennzeichnen somit die städtebaulichen Zielvorstellungen der Stadt. Der Flächennutzungsplan trifft keine parzellenscharfen Aussagen zu einzelnen Grundstücken, sondern stellt die Bodennutzungen nur flächenhaft dar.

Zu jedem Flächennutzungsplan gehört eine Begründung, in dem die Plandarstellungen im Einzelnen erläutert werden. Der Flächennutzungsplan und die Begründung können von jedermann bei der Gemeinde eingesehen werden. Im ersten Kapitel des Baugesetzbuches (BauGB) "Allgemeines Städtebaurecht", wird der Flächennutzungsplan als vorbereitender Bauleitplan bezeichnet. Der Flächennutzungsplan erzielt keine unmittelbaren Rechtswirkungen gegenüber den Bürgern, insbesondere schafft er kein Baurecht. Er ist verwaltungsinterne Vorgabe für nachfolgende Bebauungspläne sowie für Planungen anderer Planungsträger und Fachbehörden und hat damit selbstbindende Wirkung für die Kommune. Darüber hinaus ist er mittelbare Vorgabe zur Steuerung des Baugeschehens im Außenbereich.

Der Flächennutzungsplan enthält die von der planenden Stelle gewollten und für die einzelnen Flächen differenzierten städtebaulichen Nutzungen, z. B. Wohnbauflächen, gewerbliche Bauflächen, Versorgungsflächen, Flächen für den Gemeinbedarf, Verkehrsflächen, Grünflächen, Waldflächen und landwirtschaftliche Nutzflächen.

Bebauungsplan

Der Bebauungsplan ist aus den Darstellungen des Flächennutzungsplanes zu entwickeln. Die als Satzung zu beschließenden Bebauungspläne enthalten die konkreten und rechtsverbindlichen Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung. Zu den wichtigsten Festsetzungen eines Bebauungsplanes gehören die Bestimmung der Art und des Maßes der baulichen Nutzung sowie die Festsetzungen über die tatsächlich bebaubaren Grundstücksflächen. Zudem kann mit Bebauungsplänen festgelegt werden, welche Flächen z.B. der Verkehrsnutzung vorbehalten sind oder Zielen der Erholung oder der Landwirtschaft dienen. Im Gegensatz zum Flächennutzungsplan bilden Bebauungspläne die Grundlage für die Erteilung von Baugenehmigungen sowie den Bau von Gemeindestraßen.

Verfahren:

Für das Verfahren zur Aufstellung der Bauleitpläne enthält das Baugesetzbuch (BauGB) detaillierte Regelungen, die von der planenden Stelle beachtet werden müssen. Hervorzuheben sind die Mitwirkungsrechte der Bürger (frühzeitige Bürgerbeteiligung, Anregungen zum Planinhalt während der öffentlichen Auslegung der Planentwürfe) und die Verpflichtung zur gerechten Abwägung aller vorgetragenen und sich aufdrängenden privaten und öffentlichen Belange.

Im öffentlichen Downloadbereich auf dieser Seite finden Sie die aktuell im förmlichen Beteiligungsverfahren befindlichen Bauleitplanunterlagen.